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Schnarchen

Schnarchen und nächtliche Atemaussetzer - ein vielschichtiges Problem.

Morgens müde und gerädert? Schnarchgeräusche vertreiben den Partner aus dem gemeinsamen Schlafzimmer? Das Schnarchen - früher lediglich als lästige Ruhestörung abgetan - ist heute eine ernstzunehmende Schlafstörung.

Die Ursachen sind vielschichtig: Veränderungen im Naseninnern oder Verengungen, z. B. im Bereich des weichen Gaumens, Zäpfchens oder Zungengrundes, führen zu ungünstiger Luftdurchleitung. Die Folge: eine nachhaltige Einschränkung der Atmung bis hin zu Atemaussetzern (Schlaf-Apnoe) von unterschiedlicher Dauer und Intensität.

Die Auswirkungen der Atmungsstörungen – mögliche gesundheitliche und soziale Probleme:

  • Betroffene schlafen weniger entspannt, haben kürzere und weniger Tiefschlafphasen
  • Es kommt zu Sauerstoffmangel im Blut
  • Das Herz-Kreislauf-System kann sich nicht ausreichend regenerieren
  • Der Körper steht permanent unter Stress erhöhter Blutdruck, steigende Gefahr eines Schlagfanfalls
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
  • Nächtliches Schwitzen und Albträume
  • Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Depressive Verstimmung, Persönlichkeitsveränderung, Gereiztheit
  • Libidoverlust
  • Negative Auswirkungen auf die Partnerschaft (unmittelbar durch die nächtliche Geräuschbelastung sowie durch die gesundheitlichen Auswirkungen)

Damitmuss sich heutzutage niemand mehr abfinden. Dank moderner medizinischer Therapieverfahren lassen sich Schnarchprobleme inzwischen sehr gut lösen. Wichtig dabei. Die richtige Diagnostik.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt des Vertrauens

Das Standardverfahren zur Behandlung einer mittelschweren und schweren obstruktiven Schlaf-Apnoe – Erkrankungen (OSA) ist die Maskenbehandlung (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure). Leichtere Formen können aber auch durch andere Behandlungsmethoden, bei denen die Engstellen der oberen Atemwege erweitert werden, erfolgreich behandelt werden. Dazu zählen chirurgische Maßnahmen z.B. unter Verwendung moderner Radiofrequenz-Verfahren oder konservative Verfahren wie verschiedenste orale Biss-Schienen, die während des Schlafs getragen werden. Bei Übergewicht sollte immer eine Gewichtsreduzierung erfolgen, da sich diese grundsätzlich risikomindernd auswirkt.

CPAP: erhöhter Luftdruck hält die Atemwege offen.

Radiofrequenz: induziert eine Volumenverkleinerung durch Läsionen, die unter der Schleimhaut gesetzt werden und dadurch eine Vernarbung verursachen, die das Gewebe straffen und die Atemwege offen halten. Hier könnte ein Link bei RF auf unsere RF-Seite gesetzt werden.

DUP® (Diagnostische Unterkiefer-Protrusionsschiene) Bei Vorliegen einer obstruktiven schlafbezogenen Atmungsstörung (OSAS) kann mit DUP® im Rahmen einer Polygraphie (oder Polysomnographie) die Wirksamkeit einer Unterkiefervorschubschiene als Behandlungsoption gemäß S3 Leitlinie dargestellt werden.
DUP® ist konzipiert als kostengünstiges, konfektioniertes Testgerät, welches im modernen Spritzgießverfahren hergestellt wird.

Orale Biss-Schienen: erzeugen einen Vorschub des Unterkiefers und schützen gegen ein Zurücksinken der Zunge in den Rachen und halten dadurch die Atemwege offen.

Im REM - (Rapid Eye Movement = schnelle Augenbewegungen) Schlaf findet die Mehrzahl derTräume statt. Dabei stabilisiert sich die Gedächtnisleistung, gelernte Informationen werden gefestigt, das Gehirn wird stimuliert, Probleme des Alltages und Konflikte werden dabei verarbeitet. REM-Schlafentzug verursacht eine nachlassende Gedächtnisleistung und verschlechtert die Fähigkeit neu gelernte Informationen abzurufen. Im REM-Schlaf ist jedoch die obstruktive Schlaf-Apnoe besonders ausgeprägt. Die Erfassung des REM-Schlafes ist daher in vielerlei Hinsicht von wesentlicher Bedeutung. Die Besonderheit des WatchPAT200 ist, dass ohne große Verkabelung wie in einem Schlaflabor nicht nur die nächtlichen Atemaussetzer, sondern auch die Wachphasen, Schlafphasen und der REM-Schlaf erfasst werden, und das alles zu Hause.