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Eine unbehandelte obstruktive Schlaf-Apnoe (OSA) ist lebensbedrohlich
Obstruktive Schlaf-Apnoe
Eine obstruktive Schlaf-Apnoe (OSA) bedeutet, dass während des Schlafes häufiger Atempausen (Apnoen) und Minderatmungen (Hypopnoen) eintreten. Die obstruktive Schlaf-Apnoe kann durch verschiedenartige Therapie-Möglichkeiten effizient behandelt werden. Dazu zählen u.a. die nasale Überdruckbeatmung (Schlafmaske), Biss-Schienen, teilweise minimal invasive operative Verfahren mit Radiofrequenz und andere chirurgische Eingriffe.
Unregelmäßiges und heftiges Schnarchen gilt als ein wesentliches Symptom auf eine OSA . Risikofaktoren sind Übergewicht, mittleres Lebensalter, familiäre Veranlagung und anatomische Engstellen des oberen Atemweges. Menschen, die an einer OSA leiden, haben häufiger Herz-Kreislauferkrankungen, wie erhöhten Bluthochdruck und Schlaganfall. Tagesschläfrigkeit, Kopfschmerzen, nachlassende Gedächtnisleistung, Gemütsveränderungen, Beziehungsstörungen und nachlassende sexuelle Aktivität sind weitere Symptome, die durch eine OSA hervorgerufen werden können.
In Europa sind geschätzte 25 Millionen Erwachsene von einer obstruktiven Schlaf-Apnoe betroffen.
Obwohl eine gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit gegenüber den Konsequenzen einer unbehandelten OSA besteht, sind noch immer etwa 90% aller Betroffenen nicht diagnostiziert.
Mögliche Komplikationen
Eine unbehandelte OSA trägt als unabhängiger Risikofaktor zu folgenden Gesundheitsstörungen bei:
- Bluthochdruck
- Herz-/Gefäßkrankheiten
- Verschlechterung der Hirnleistung und Tagesmüdigkeit
- Depression
- Impotenz
- Erhöhte Unfallgefahr als Fahrzeugführer
- Erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten
Diagnose der OSA
Zur Erkennung einer obstruktiven Schlaf-Apnoe wird in der Regel zunächst eine häusliche Messung mit einem tragbaren Aufzeichnungsgerät und anschließend eine Untersuchung in einem Schlaflabor durchgeführt. Dabei wird eine sogenannte Polysomnographie vorgenommen, bei der die physiologischen Funktionen während des Schlafes unter Aufsicht überprüft werden.
Mit WatchPAT 200 kann eine obstruktive Schlaf-Apnoe bequem und sicher zu Hause durchgeführt werden, was mehrere wissenschaftliche Studien nachgewiesen haben. Das gewohnte häusliche Umfeld erlaubt eine Daten-Erfassung unter normalen Umständen und erlaubt damit eine Beurteilung des persönlichen Schlafverhaltens ohne störenden Einfluss von außen. Das ist ein großer Vorteil.
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Was wird mit WatchPAT diagnostiziert?
- Aussetzerindex
- Schlafstadien einschließlich REM-Schlafanteil
Mit WatchPAT200 steht eine neue, im Ausland bereits etablierte und in mehreren Studien klinisch geprüfte diagnostische Technik zur Verfügung, die eine akkurate Erfassung schlafbezogener Atemstörungen im häuslichen Umfeld ambulant ermöglicht. Dabei werden geringste Veränderungen der Gefäßspannung und Volumenänderungen in den Fingerarterien registriert und die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen. Das am Handgelenk befestigte WatchPAT200 führt zu gleichermaßen zuverlässigen Ergebnissen wie die stationär durchgeführte Polysomnographie. Dank der einfachen Anwendung kann die Untersuchung bequem im häuslichen Umfeld durchgeführt werden. Die automatische Analyse liefert sofort das Ergebnis der Untersuchung ohne lange Wartezeit.





